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Bau Engpässe bei Arbeiten an der Rheingoldhalle

Sanierung dauert länger

Archivartikel

Mainz.Der Brand in der Mainzer Rheingoldhalle vor rund 14 Monaten und die Corona-Pandemie haben zu Verzögerungen bei der Sanierung der Veranstaltungsstätte geführt. Bei der Lieferung der Klimatechnik und Brandschutzmaterialien aus Italien und Frankreich sei es in der Corona-Krise zu Engpässen gekommen, zudem hätten viele Bauarbeiter aus Polen nicht arbeiten können, sagte Projektleiter Frank Intra am Mittwoch. Wenn nichts mehr dazwischen komme, könne die im Dezember 2018 begonnene Sanierung bis Ende September 2021 abgeschlossen sein. Gebaut wurde die Veranstaltungshalle bereits 1968 – deutlich erweitert 2007.

Die Kosten bezifferte der Aufsichtsratsvorsitzende der Mainzer Aufbaugesellschaft (MAG) und Bürgermeister Günter Beck (Grüne) unverändert auf rund 29,1 Millionen Euro. Darunter seien 4,8 Millionen Euro Fördermittel für die energetische Sanierung der Halle. Die Sanierung war wegen Mängeln beim Brandschutz notwendig geworden. Schadensersatzforderungen und nachträgliche Preiserhöhungen sowie Kündigungen von Verträgen und Neuausschreibungen könnten jedoch noch zu Preissteigerungen führen. lrs