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Verkehr Frankfurt stellt mehrere Projekte vor

Sanierungen stehen an

Frankfurt.Ob Radwege, Erneuerung von Straßenbelägen oder Umbauten an Haltestellen – die Ferienzeit ist in Frankfurt traditionell die Zeit, größere Straßenverkehrsvorhaben in Angriff zu nehmen. Es gelte, diese Zeit zu nutzen, in der viele Frankfurter Autofahrer wie auch Pendler aus dem Umland nicht auf den Straßen unterwegs sind, sagte der Frankfurter Verkehrsdezernent Klaus Oesterling am Freitag bei der Vorstellung der Straßenbauprojekte in der zweiten Jahreshälfte.

So werde mit dem Umbau von Bushaltestellen auf der Habsburger- und der Wittelsbacher Allee das Thema Barrierefreiheit vorangebracht und gleichzeitig die Verkehrsführung für Radfahrer verbessert, hieß es. Da im Rahmen der Bauarbeiten jeweils eine Fahrbahn gesperrt werden muss, wird vom 6. Juli an auf der südlichen Seite gebaut, in den Osterferien 2021 auf der nördlichen. Die Gesamtkosten dieses Projekts betragen 1,2 Millionen Euro.

Voraussichtlich im August beginnt die Sanierung des Stegs an der Niederräder Eisenbahnbrücke, der im April vergangenen Jahres aus Gründen der Verkehrssicherheit gesperrt werden musste. Bis Fußgänger und Radfahrer den Steg über den Main wieder nutzen können, wird es nach Angaben des Amts für Straßenbau aber noch bis zum Frühsommer 2021 dauern. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1,9 Millionen Euro.

Wesentlich zügiger geht es bei anstehenden Straßensanierungen in der zweiten Jahreshälfte zu: Das Schnellverfahren der sogenannten Kaltbauweise ist in wenigen Tagen abgeschlossen, ressourcenschonend und kostensparend. Das Verfahren werde aber nur in Anliegerstraßen ohne Lastwagenverkehr angewandt. lhe