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Prozess 37-Jähriger wegen Mordes angeklagt

Schwangere erstickt

Archivartikel

Frankfurt.Weil er seine hochschwangere Frau erstickt haben soll, hat sich ein 37-jähriger Familienvater seit gestern vor dem Landgericht Frankfurt zu verantworten. Die Anklage wirft dem Afghanen neben Mord auch Schwangerschaftsabbruch vor. Der Mann soll im September 2017 in der Wohnung in einem Übergangswohnheim das Gesicht der Schlafenden mit Wucht gegen das Kopfkissen gedrückt haben. Das Opfer bekam der Anklage zufolge keine Luft und erstickte. An Hals und Kopf der Leiche wurden Blessuren festgestellt. Der Mann bestritt die Vorwürfe. Zwischen den Eheleuten sei es zur Auseinandersetzung gekommen, weil die 30-Jährige angekündigt habe, sich und das Ungeborene umbringen zu wollen. Er habe sie im Bett mit Gewalt festgehalten, damit sie nicht aufstehe. Die Blessuren könnten von den Reanimationsversuchen der Rettungssanitäter stammen, was einer der Sanitäter als Zeuge jedoch ausschloss. lhe