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Sexuelle Identität soll ins Grundgesetz

Mainz.Der Schutz der sexuellen Identität soll nach dem Willen von Rheinland-Pfalz ins Grundgesetz. Das Land wolle Mitantragsteller einer Bundesratsinitiative von Berlin werden, sagte der Sprecher des Justizministeriums, Christoph Burmeister, gestern in Mainz.

Artikel 3, Absatz 3 soll so ergänzt werden, dass es heißt: „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner sexuellen und geschlechtlichen Identität, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.“ Dabei geht es um den Schutz homosexueller, transsexueller und intersexueller Menschen. Das Kabinett berät heute darüber. Nach Schätzungen gibt es mindestens 80 000 intersexuelle Menschen in Deutschland. lhe