Länder

Rheinland-Pfalz Minister Lewentz will Massenbewegung

Sport nach der Pandemie

Mainz.Der rheinland-pfälzische Innen- und Sportminister Roger Lewentz (SPD) spricht sich für eine breite Sportbewegung nach der Pandemie aus. Sport und Gesundheit müssten als Einheit begriffen werden, forderte der neue Vorsitzende der Landessportministerkonferenz am Montag in Mainz. Einen Zeitpunkt nannte er nicht. Nach der Pandemie müsse mit der Bundesregierung eine Massenbewegung auf den Weg gebracht werden, die an die Trimm-Dich-Bewegung anknüpfe. Kostenlose Mitmachangebote im öffentlichen Raum sollen zu Bewegung, Sport und einem gesünderen Leben motivieren.

Wann die Beschränkungen des Breiten- und Vereinssports in der Pandemie gelockert werden könnten, lasse sich noch nicht absehen. „Die nächste Woche wird entscheidend sein, wie sich die Dinge weiter entwickeln“, sagte er mit Blick auf die Infektionszahlen. Eine Rückkehr zum Sport etwa in der Fußball-Bundesliga mit Zuschauern wie vor der Pandemie sieht der SPD-Politiker „in absehbarer Zeit“ nicht.

„Wir wollen, dass die Vereine die Corona-Pandemie überstehen und der Sport wieder als Vereinssport stattfinden kann“, betonte Lewentz. Deshalb seien die Wirtschafts- und Vereinshilfen wichtig. In Rheinland-Pfalz hätten bislang 191 der rund 6300 Vereine mit ihren 1,4 Millionen Mitgliedern einen Antrag auf Soforthilfe gestellt, 81 Anträge seien bewilligt und bislang rund 433 000 Euro ausgezahlt worden. 21 Anträge seien noch in Bearbeitung. lrs

Zum Thema