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Digitalisierung Kaiserslautern für Modellprojekt ausgewählt

Stadt erhält 150 Millionen vom Bund

Kaiserslautern/Berlin.Beim Projekt zur Entwicklung digitaler Strategien für das Stadtleben der Zukunft ist Kaiserslautern als Förderpartner des Bundesinnenministeriums ausgewählt worden. Die Stadt sei bei „Modellprojekte Smart Cities“ wie Cottbus und Gera ein Partner in der Kategorie „Mittlere Städte“; in der Kategorie „Großstädte“ wurden Solingen, Ulm und Wolfsburg ausgewählt, wie das Ministerium am Mittwoch mitteilte.

Zweite Zusage bereits

Der Bund will über einen Zeitraum von zehn Jahren in vier Staffeln etwa 50 Modellprojekte mit etwa 750 Millionen Euro fördern. Für die erste Staffel stehen etwa 150 Millionen Euro bereit. Erst vor Kurzem war Kaiserslautern bereits durch den Haushaltsausschuss des Bundestages als eine Modellregion für den Aufbau des Mobilfunknetzes der 5. Generation (5G) ausgesucht worden.

„Erst die Zusage zur 5G-Modellregion und jetzt ,Modellprojekt Smart Cities’, das sind zwei gigantische Erfolge“, teilte Oberbürgermeister Klaus Weichel (SPD) mit. „Ich bin unglaublich stolz darauf, dass wir in Deutschland zur Topriege der digitalen Städte gehören.“ Die Stadt erhalte in der ersten Runde die 15 Millionen Euro für den weiteren Ausbau ihrer Digitalisierung in den kommenden fünf Jahren.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sagte: „In der Stadt verändert die Digitalisierung unseren Alltag – wir kaufen in Online-Shops statt in Geschäften, teilen Fahrzeuge und sind mit Smartphone ganz anders unterwegs.“ Für die Herausforderungen brauche es zukunftsfähige Konzepte bei der Stadtentwicklung. „Genau hier setzen die ,Modellprojekte Smart Cities’ an. Die ersten geförderten Projekte zeigen, wie der digitale Wandel einer Stadt zum Nutzen der Menschen vor Ort gestaltet werden kann.“ lrs