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Umwelt Geringere Belastung von Frankfurter Zentrum

Stadt könnte Linien streichen

Frankfurt.Um die Schadstoffbelastung zu reduzieren und Fahrverbote zu vermeiden, denkt die Stadt Frankfurt über das Streichen von Buslinien nach. Frankfurts Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) sagte der Deutschen Presse-Agentur, es gebe „Überlegungen“, die Buslinie 30 von Bad Vilbel nach Sachsenhausen nicht mehr durch die Innenstadt fahrenzulassen.

Die Pläne stehen im Zusammenhang mit den drohenden Fahrverboten. „Wir suchen nach Wegen, die Schadstoff-Emissionen zu reduzieren“, sagte Oesterling gestern. Eine Idee sei, Busse – die überwiegend mit Diesel fahren – durch Straßenbahnen zu ersetzen. Die Linie 30 passiere die am meisten belasteten Punkte der Stadt und sie müsse eine Steigung bewältigen.

Engere Straßenbahn-Taktung

Überlegt werde, den Bus von der einen Seite an der Stadtgrenze und von der anderen Seite am Lokalbahnhof enden zu lassen. Auf dem fehlenden Teilstück könnte dann die Straßenbahn in engerer Taktung fahren. Die Stadt will jedoch die ausstehenden Gerichtsurteile zum Dieselfahrverbot abwarten. „Auf Dieselfahrverbote mit einem schlechteren Nahverkehrsangebot zu reagieren, ist kurzsichtig und unverantwortlich“, kritisierten die Grünen. lhe