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Schlossgrabenfest Neue Talente sollen gefördert werden

Startrampe mit großem Starbesuch

Archivartikel

Darmstadt.Bei sommerlichen Temperaturen und Gewitterwarnungen hat das 20. Schlossgrabenfest in Darmstadt begonnen. Nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes muss bei dem viertägigen Musikfestival mit Schauern und Gewittern gerechnet werden. Nach Angaben der Organisatoren ist es mit 110 Bands und rund 400 000 erwarteten Besuchern das größte in Hessen.

An den vier Tagen bis zum 3. Juni treten unter anderem der deutsch-spanische Singer-Songwriter Nico Santos („Home“), der Brite Tom Gregory („Run to You“) und die Pop-Band Marquess aus Hannover auf.

Trotz der Verpflichtung mancher prominenter Musiker legen die Veranstalter Wert darauf, neue Namen zu fördern. Die Hälfte der Bands kommt aus der Region. Es gibt neben den vier Bühnen auch zwei Disco-Bereiche und 160 Stände für Essen und Getränke.

Das Innenstadtfestival wird wie im Vorjahr außerhalb des Geländes großräumig mit Betonklötzen gesichert. Sie sollen verhindern, dass ein Attentäter mit einem Fahrzeug in eine Menschenmenge fährt. Das Festgelände wird zudem videoüberwacht, und es gibt eine mobile Polizeiwache. Der nahe dem Festivalgelände gelegene Park Herrngarten wird erstmals in Teilen beleuchtet, um somit Angsträume und Straftaten zu verringern, wie die Polizei berichtete. lhe