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Kultusministerkonferenz Lorz ruft zu Ende von Schulstreiks auf

Strafen angedroht

Wiesbaden.Der Präsident der Kultusministerkonferenz, Alexander Lorz (CDU), hat zu einem Ende der Schülerdemonstrationen für den Klimaschutz aufgerufen. Es bringe nichts, „jetzt noch weiter der Schule fern zu bleiben“, sagte Hessens Kultusminister der Wochenzeitung „Die Zeit“. „Der Klimaschutz hat auf der politischen Bedeutungsskala einen Riesensatz nach oben gemacht und ist als zentrales Thema in Politik und Medien angekommen.“ Zehntausende Jugendliche demonstrieren seit Monaten unter dem Motto „Fridays for Future“ während der Schulzeit für Klimaschutz. Ihren Ursprung haben die Aktionen in Schweden, wo die Schülerin Greta Thunberg als Erste regelmäßig vor dem Parlament demonstrierte.

Sollten die Klimastreiks nach den Sommerferien wieder beginnen, könne man nicht ausschließen, dass zu entsprechenden Mitteln gegriffen werde, sagte Lorz auf die Frage nach Bußgeldern und Sanktionen. „Wenn ich sage, ich möchte eine Regel brechen, hätte aber gern eine Garantie, dass danach nichts passiert, kann ich die Aktion gleich sein lassen“, erklärte der Minister. „Wer zu einer Demo geht, die nicht Teil einer Lehrveranstaltung ist, fehlt unentschuldigt, mit allen Folgen.“ lhe