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Rheintalbahn Lkw-Teil hatte Oberleitung beschädigt

Strecke wieder frei

Freiburg.Auf der Rheintalbahnstrecke ist nahe Freiburg ein ICE mit rund 60 Fahrgästen gestrandet. Der Zug fuhr am Mittwochabend in eine beschädigte Oberleitung, wie die Bundespolizei gestern mitteilte. Ohne Strom blieb der Schnellzug, der von Köln nach Basel unterwegs war, im Bahnhof von Schallstadt liegen. Die Passagiere stiegen demnach in der Nacht in einen bereitgestellten Bus, der sie nach Basel brachte. Verletzt wurde niemand.

Mehr als sechs Stunden gesperrt

Die Bahnstrecke musste wegen des Schadens an der Oberleitung für mehr als sechs Stunden gesperrt werden. Es kam zu Zugausfällen und Verspätungen. 12 Fern- und 30 Nahverkehrszüge konnten nicht fahren, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn sagte. Andere fuhren verspätet los. Gestern Morgen war ein Gleis der zweigleisigen Trasse wieder befahrbar. Erst am Vormittag konnten dann beide Gleise wieder für Züge freigegeben werden. Zudem ermittelten Experten die Unglücksursache. Vor dem ICE habe am Mittwochabend ein Güterzug die Strecke passiert, sagte der Bahnsprecher. Von einem Lastwagen habe sich ein Windabweiser gelöst. Dieses Plastikteil sei in die Oberleitung der Bahn geschleudert worden und habe sie teilweise heruntergerissen. lsw