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Prozess Zweite Querung bei Wörth – Karlsruhe im Fokus

Streit um Rheinbrücke

Koblenz.Im Streit um den Bau einer zweiten Rheinbrücke zwischen dem rheinland-pfälzischen Wörth und Karlsruhe in Baden-Württemberg haben die verschiedenen Seiten am Mittwoch vor dem Oberverwaltungsgericht in Koblenz ihre Argumente dargelegt.

Im Prozessverlauf habe sich angedeutet, dass der vorsorglich für diesen Donnerstag angesetzte weitere Verhandlungstag nicht benötigt werde, sagte ein Justizsprecher. Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz werde wahrscheinlich einen Verkündungstermin bekannt geben. Ob mit einem Urteil noch im Oktober zu rechnen ist, war zunächst unklar.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat gegen den Neubau geklagt: Schutzgebiete und seltene Tierarten könnten leiden. Die in Koblenz verhandelte Klage richtet sich gegen den Planfeststellungsbeschluss des Landesbetriebs Mobilität zum rheinland-pfälzischen Teil des Projekts. Dieser umfasst rund 3,7 Kilometer der B293 von der Anschlussstelle der B9 bei Wörth bis zur baden-württembergischen Landesgrenze in der Strommitte. Die bestehende Rheinbrücke von 1966 ist überlastet. lsw

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