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Verkehr Flussüberquerung bei Bingen soll geprüft werden

Studie für Rheinbrücke vereinbart

Archivartikel

Mainz.Rheinland-Pfalz, Hessen sowie die Landkreise Mainz-Bingen und Rheingau-Taunus haben vereinbart, eine Machbarkeitsstudie für eine Rheinbrücke bei Bingen auf den Weg zu bringen. „Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung bekennen sich alle Partner dazu, die Möglichkeiten für eine neue Rheinbrücke zu prüfen“, teilte der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) am Freitag mit.

Zuständig für die Studie ist der Landesbetrieb Mobilität Worms. Der Auftrag dafür soll im Sommer vergeben werden. Zunächst soll geprüft werden, ob bereits vorliegende Unterlagen wie die Umweltverträglichkeitsstudie noch aktuell sind. Auf Basis dieser Untersuchung werde auch die Linienführung der Brücke geprüft, erklärte das Verkehrsministerium. Die erwarteten Kosten für die Machbarkeitsstudie werden mit etwa 55 000 Euro beziffert und zu je einem Viertel auf die Unterzeichner der Vereinbarung aufgeteilt.

Der Mitinitiator der aus einem Bürgerbegehren hervorgegangenen Bürgerinitiative, Hasso Mansfeld, kritisierte, dass die nun getroffene Vereinbarung nicht dem Bürgerbegehren einer Studie für eine Rheinquerung im Raum Bingen – Ingelheim entspreche. Offenbar solle ein möglicher Tunnel, der den Erfordernissen des Naturschutzes eher gerecht werde, gar nicht mehr geprüft werden. Die Bürgerinitiative werde den weiteren Prozess nun kritisch begleiten. lhe