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Energie 66 000 Quadratmeter Fläche mit Zellen ausgestattet

Südwesten geht Solarziel offensiv an

Stuttgart.Beim Ausbau der Solarenergie bei landeseigenen Gebäuden geht die grün-schwarze Landesregierung davon aus, dass sie die selbstgesteckten Ziele erreichen wird. Bis Ende des Jahres 2016 „wurden 95 Dächer landeseigener Gebäude mit rund 66 000 Quadratmetern Modulfläche ausgestattet“, antwortet Gisela Splett (Grüne/Bild), Staatssekretärin im baden-württembergischen Finanzministerium, auf eine Parlamentsanfrage der Grünen-Landtagsfraktion. Das Schreiben liegt dieser Zeitung vor. Splett erklärt, dass der Ausbau von weiteren 33 200 Quadratmetern in Planung sei. Damit würde Grün-Schwarz das im Energie- und Klimaschutzgesetz festgeschriebene Ziel erreichen.

Das Konzept wurde schon von der alten grün-roten Landesregierung im Dezember 2012 auf den Weg gebracht. Es legt fest, dass die Photovoltaikfläche auf Landesgebäuden bis zum Jahr 2020 von 43 000 auf mindestens 86 000 Quadratmeter erhöht werden soll. „Aktuell sind 42 eigenfinanzierte Maßnahmen mit rund 22 600 Quadratmetern Modulfläche geplant“, sagt die Grünen-Politikerin. Hinzu kämen weitere 10 600 Quadratmeter, die das Land an externe Unternehmen übergeben habe.

Erhöhung möglich

Die Grünen im Landtag machen sich wegen der positiven Entwicklung dafür stark, die Ziele beim Ausbau der Photovoltaikanlagen der rund 8000 Landesgebäude zu forcieren. „Wir sind auf einem guten Weg, aber wir müssen das Tempo erhöhen“, sgate die energiepolitische Sprecherin Jutta Niemann dieser Zeitung. Für sie ist der eingeschlagene Weg richtig. „Zum einen stärken wir die Vorreiterrolle des Landes bei der Energiewende, andererseits sorgen wir dafür, dass das Land langfristig Gewinne einfährt“, so die Grünen-Politikerin.