Länder

Förderung Ministerium unterstützt Universitäten

Tierversuche eindämmen

Stuttgart.Das Land unterstützt mit 230 000 Euro die Erforschung von Alternativen zu Tierversuchen. „Wir wollen die Zahl und die Belastung von Versuchstieren in Baden-Württemberg weiter verringern“, erklärte Agrarminister Peter Hauk (CDU) gestern in Stuttgart. In manchen Bereichen gebe es noch keine ausreichenden Alternativen.

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz fördert jährlich Arbeiten zur Entwicklung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen. 2018 standen Mittel in Höhe von 320 000 Euro zur Verfügung, die förderwürdigen Anträge hätten nun aber nur ein Gesamtvolumen von 230 000 Euro, so das Ministerium.

Aus fünf Förderanträgen sind drei Projekte ausgewählt worden. In einem Projekt an der Universitätsklinik Tübingen etwa sollen Mottenlarven Mäuse bei Tierversuchen zur Erforschung von Autoimmunerkrankungen ersetzen. An der Uni Freiburg wird an der tierfreien Herstellung von Antikörpern geforscht. dpa