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Trockenheit lässt versunkenen Ort auftauchen

Archivartikel

Vöhl.Spaziergänger und Touristen flanieren über die alte Aseler Brücke im Edersee. Die Trockenheit lässt erste Bauwerke des versunkenen Edersee-Atlantis derzeit wieder auftauchen – ganz zur Freude der hiesigen Badegäste. Der Stausee hat zurzeit mit 46 Prozent weniger als die Hälfte seines üblichen Wasserstandes. Bedingt durch den Bau der Sperrmauer in den Jahren 1908 bis 1914 mussten die drei im Tal liegenden Dörfer Asel, Berich und Bringhausen verlegt werden. Diese wurden dann abgetragen und zum Teil in unmittelbarer Nähe wieder aufgebaut. So war auch die Vorgehensweise der Aseler. Auf einem Bergrücken, nördlich des ursprünglichen Ortes, errichteten sie Angaben der Edersee Touristic zufolge den neuen Ortsteil Asel und am gegenüber liegenden Ufer des künftigen Sees Asel-Süd. jor (Bild: dpa)