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Ulm feiert Schwörmontag deutlich kleiner

Archivartikel

Ulm.Das „Nabada“ fiel aus, zur Schwörfeier durften nur geladene Gäste: Die Stadt Ulm hat den traditionellen Schwörmontag wegen der Corona-Krise in abgespeckter Version gefeiert. Die Bürger hätten wegen der Pandemie bereits auf vieles verzichten müssen, sagte Oberbürgermeister Gunter Czisch (CDU) in seiner Schwörrede vor rund 250 Gästen. Um große Menschenansammlungen zu vermeiden, wurden per Allgemeinverfügung die Zugänge zu Donau und Iller gesperrt. Das beliebte „Nabada“, bei dem normalerweise zig Motto-Boote, Flöße und Schlauchboote auf der Donau fahren, fiel aus. Seit mehr als sechs Jahrhunderten leisten Stadtoberhäupter am Schwörmontag den Eid auf die Ulmer Verfassung. Um möglichst viele Menschen an der Tradition teilhaben zu lassen, wurde die Feier im Internet übertragen. lsw

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