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Schwörmontag Tausende besuchen das „Nabada“

Ulm feiert Wassergaudi

Archivartikel

Ulm.Die Donau als Partyparadies: Zehntausende haben gestern den Ulmer Schwörmontag mit einem ausgelassenen Wasserkarneval gefeiert. Sie jubelten Tausenden von Aktiven zu, die bei herrlichem Sonnenschein in Schlauchbooten, auf Flößen und fantasievollen Motiv-Booten zwischen Ulm und Neu-Ulm flussabwärts fuhren. Viel Beifall gab es für Poster und Spruchbänder, mit denen politische Entwicklungen auf die Schippe genommen wurden. Darunter ein Boot Bayerns mit dem Bild von CSU-Ministerpräsident Markus Söder und dem Spruch: „Achtung Ulmer! Bayern macht die Grenzen dicht.“

Stadtoberhaupt erneuert Eid

Das „Nabada“ (Schwäbisch für „Hinunterbaden“) ist der Höhepunkt des Ulmer Schwörmontags. Der Wassergaudi geht die traditionelle Schwörfeier voraus, bei der das Ulmer Stadtoberhaupt seinen Eid erneuert, sich für das Wohlergehen aller Bürger gleichermaßen einzusetzen und „Reichen und Armen ein gemeiner Mann zu sein“. Oberbürgermeister Gunter Czisch (CDU) verband den Schwur gestern mit dem Aufruf, über alle Meinungsverschiedenheiten hinweg für das Wohl der Stadt zu arbeiten. lsw