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Gesundheit Strobl will Schutz vor chemischen Waffen

Vereinbarung gegen Kampfstoffe

Archivartikel

Stuttgart.Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) will vermeiden, dass es zu Anschlägen durch gefährliche Kampfstoffe kommt. „Chemische, biologische und radiologisch-nukleare Stoffe können bereits in sehr kleinen Mengen tödlich sein oder die Gesundheit von Menschen und die Umwelt schwerwiegend schädigen, wenn sie durch eine Explosion oder auf andere Weise freigesetzt und verteilt werden“ sagte Strobl am Mittwoch dieser Redaktion.

Schwere Schäden könnten nur verhindert oder eingedämmt werden, wenn rechtzeitig erkannt werde, dass solche Stoffe freigesetzt würden, erklärte der CDU-Politiker weiter. Zwar sei aktuell die Wahrscheinlichkeit nicht hoch, dass es zur Verwendung solcher Kampfstoffe komme. Wegen der schwerwiegenden Folgen müssten die Sicherheitskräfte trotzdem „bestmöglich gerüstet sein“.

Kooperation geplant

Daher will Strobl an diesem Donnerstag am Rande der Innenministerkonferenz in Erfurt gemeinsam mit seinen Amtskollegen aus Bayern (Joachim Herrmann, CSU), Saarland (Klaus Bouillon, CDU), Rheinland-Pfalz (Roger Lewentz, SPD) und Hessen (Peter Beuth, CDU) eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnen. In dieser erklären die fünf Länder, künftig bei der Bewältigung von Lagen, bei denen chemische, biologische, radiologisch-nukleare oder explosive Kampfstoffe eingesetzt werden, zusammenzuarbeiten. 

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