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Krankenhäuser Klinikverbund fordert pauschale Finanzierung

Vereinfachte Abrechnung

Frankfurt.Der Klinikverbund Hessen hat den vorgelegten Gesetzentwurf zur Liquiditätssicherung der Krankenhäuser scharf kritisiert und vor einem Zusammenbruch der Krankenhausversorgung in Deutschland gewarnt. „Offensichtlich ist der Politik nicht klar, dass eine unveränderte Abrechnungssystematik Personal mit pflegerischer und ärztlicher Kompetenz in den Krankenhäusern – aber im Übrigen auch bei den Kassen und dem Medizinischen Dienst – bindet“, das jetzt dringend für die Versorgung benötigt werde, betonte Reinhard Schaffert, Geschäftsführer des Klinikverbunds Hessen.

Die Vereinigung aller hessischen Krankenhäuser in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft beklagte, dass die von der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) in einem Eckpunktepapier vorgeschlagenen notwendigen Maßnahmen im vorliegenden Gesetzentwurf ignoriert worden seien. Statt für die Dauer der Corona-Krise eine bürokratiearme Pauschalfinanzierung der Kliniken einzuführen, müssten diese trotz der Ausnahmesituation durch die zunehmende Zahl an Fällen weiterhin jeden Patienten einzeln abrechnen. Die vorgesehene Prüfung von fünf Prozent der Fälle durch den Medizinischen Dienst bezeichnete Schaffert als „Wahnsinn“. lhe