Länder

Corona Hilfen laut Verband für Freiberufler ungenügend

Verluste bei Künstlern

Archivartikel

Frankfurt.Für viele freie Künstler sind die Soforthilfen von Bund und Länder in der Corona-Pandemie unzureichend gewesen. Darauf hat ein Sprecher des Landesverbands Professionelle Freie Darstellende (laPROF) am Freitag nach einer Umfrage in den Sommermonaten hingewiesen. Danach hatte etwa die Hälfte der Solo-Selbstständigen Anträge auf Corona-Hilfen gestellt, bei Gruppen und Spielstätten allerdings nur wenige.

Diejenigen, die keine Gelder beantragten oder für die eine Förderung abgelehnt worden war, gaben den Angaben zufolge an, dass sie kaum Betriebskosten hätten und Einnahmeausfälle nicht berücksichtigt worden seien.

Auch wenn ein Teil der freien Kulturszene Unterstützung durch Corona-Soforthilfe erhalten habe, sei sie nach Zahlen des Verbands „an einem großen Teil der freien Darstellenden Künste in Hessen vorbei“ gegangen.

Trotz aller Hilfsprogramme werde weiterhin mit einem Verlust von 2,5 Millionen Euro gerechnet. lhe