Länder

Facebook Reaktionen auf Umgang mit Lehrern

Verträge ein Ärgernis

Mannheim.Dass 3300 baden-württembergische Lehrer während der Sommerferien sechs Wochen lang arbeitslos werden, weil ihre befristeten Verträge vom Land nicht verlängert werden (wir berichteten), sorgt im sozialen Netzwerk Facebook für rege Diskussionen. Zahlreiche Nutzer ärgern sich über die Vorgehensweise des Landes auf der Facebook-Seite des „Mannheimer Morgen“.

„Das ist ein katastrophaler Zustand. . . Wo ist hier die Sorgfaltspflicht des Dienstherrn?“, fragt beispielsweise Markus Tobias Vettel. Claudia Bornkessel glaubt, dass ständige Unterrichtsausfälle die Konsequenz der befristeten Verträge seien. Daneben kritisiert Sabine Riffel, dass es in der freien Wirtschaft ganz klare Regeln gebe, die hier nicht einmal vom Land beachtet würden.

Land soll Vorbild sein

Verena Hö verweist indes auf ein weiteres Problem: „Hinzu kommt, dass sie auch unter dem Jahr deutlich weniger als ihre Kollegen verdienen.“ Eine Alternativbeschäftigung während der Ferienzeit könnte die Lösung sein, meint Nutzerin Anike Genna Toole Caruso: „Sie können ja Sommerprogramme anbieten für Kinder. Glaube schon, dass sich einige Eltern freuen würden.“

Wilko Dann fordert die baden-württembergische Regierung zum Handeln auf: „Da sollte das Land mit gutem Beispiel vorangehen und den angestellten Lehrern ordentliche Arbeitsverträge geben, die über die Sommerferien hinaus gehen.“ hhk

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