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VGH sieht noch Aufklärungsbedarf

Mannheim.Wegen der Lage in Afghanistan will der baden-württembergische Verwaltungsgerichtshof (VGH) zunächst nicht über den Asyl- und Aufenthaltsstatus junger alleinstehender Menschen aus dem Land entscheiden. Das sagte ein Sprecher des VGH gestern.

Mit Blick auf die Situation in dem Bürgerkriegsland sehe der zuständige Senat Aufklärungsbedarf.

Zwar sieht Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach dem Regierungsbericht zur Lage am Hindukusch keine Notwendigkeit mehr für einen Abschiebestopp nach Afghanistan. Aber wie der VGH-Sprecher gestern sagte, liege ein Bericht der EASO (European Asylum Support Office) vor, wonach gerade für alleinstehende Afghanen eine gefährliche Mangelernährung drohe. lsw