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Bergwacht Zahl der Unglücke geht leicht zurück

Weniger Einsätze

Kirchzarten.Die Bergwacht Schwarzwald ist im ersten Halbjahr 2020 zu knapp 500 Einsätzen ausgerückt und damit etwas weniger oft als sonst in diesem Zeitraum. „Grund hierfür ist die verkürzte Skisaison durch Corona“, sagte ein Sprecher am Dienstag. Außerdem habe es in diesem Jahr verhältnismäßig wenig Schnee gegeben. Normalerweise sind die Monate Januar bis März die einsatzstärksten des Jahres.

In den Sommermonaten betreffen die Einsätze meist Kletterer, Wanderer, Paraglider oder Mountainbiker, sagte der Sprecher. Im Mai seien die Helfer rund 60 Mal ausgerückt, im Juni über 50 Mal. Die Zahlen für Juli und August liegen noch nicht vor, „es ist jedoch zu erkennen, dass die Sommermonate vergleichbar zu denen des letzten Jahres sind“. Vermutungen, nach denen es mehr Einsätze geben könnte, weil in Zeiten von Corona mehr Menschen als sonst Ausflüge in die Natur machten, hätten sich nicht bestätigt. Im vergangenen Jahr waren die Retter rund 1000 Mal zu Bergunfällen gerufen worden. Hinzu kamen noch Einsätze bei Sportveranstaltungen oder Suchaktionen nach Vermissten. Die Bergwacht Schwarzwald übernimmt unter anderem den Rettungsdienst in schwer zugänglichen Gebieten des Schwarzwaldes. 

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