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Verkehr Bürgerinitiative kritisiert Fraport

Wieder mehr Fluglärm

Archivartikel

Frankfurt.Die Corona-Krise und die dadurch bedingte Reduzierung des Flugverkehrs lässt die Lärmgegner im Rhein-Main-Gebiet hoffen. Die Pandemie könne durch die Reise-Beschränkungen in noch größeren Teilen der Bevölkerung dafür sorgen, dass das Fliegen kritischer gesehen werde, sagte Michael Flörsheimer, einer der Sprecher des Bündnisses der Bürgerinitiativen (BBI). „Besonders, was die Kurzstreckenfliegerei angeht, könnte das ein Nachdenken bewirken.“ Die Corona-Krise könne wie ein Katalysator wirken, nachdem sich durch die Diskussion um den Klimawandel bereits ein Bewusstseinswandel angedeutet habe.

Der größte deutsche Flughafen hatte zuletzt von etwas mehr Flügen berichtet, die Zahlen sind aber nach wie vor niedrig. Mit dem Anstieg setzte auch der Streit um den Flugbetrieb wieder ein. Fraport habe ohne Grund die Nordwest-Landebahn am 8. Juli wieder in Betrieb genommen, um „eine falsche Normalität“ vorzuspiegeln, kritisierte das Bündnis der Bürgerinitiativen.

Das Unternehmen erklärte, wegen der ansteigenden Flugbewegungen könne nur mit der Landebahn ein flüssiger Verkehr gewährleistet werden. lhe