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Wohnungsnot: Städte pochen auf Abbau von Hürden

Stuttgart.Im Kampf gegen die Wohnungsnot im Südwesten fordern Kommunalverbände und Bauwirtschaft weniger rechtliche Hindernisse für die Flächenentwicklung. „Wenn erst einmal der Bund, dann das Land und anschließend auch die Regionalverbände festlegen, was nicht geht, dann bleibt wenig von der einstmals bedeutenden Planungshoheit übrig“, sagte Gemeindetagspräsident Roger Kehle gestern. Nach einer Studie im Auftrag des Wirtschaftsministeriums müssten in Baden-Württemberg bis 2025 bis zu 485 000 neue Wohnungen gebaut werden, um den tatsächlichen Bedarf zu decken. Eine zentrale dabei Frage ist, wo in den dicht besiedelten Städten überhaupt noch Wohnungen entstehen können. Das Bild zeigt leicht verschneite Hausdächer in der Stuttgarter Innenstadt. lsw (Bild: dpa)