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Bildung Hessens Universitäten attraktiv für Studierende

Zahl der Erstsemester bleibt hoch

Archivartikel

Wiesbaden.Die Studentenzahlen an Hessens Universitäten bewegen sich weiter auf hohem Niveau. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur kurz vor Beginn der Vorlesungszeit des Sommersemesters an diesem Montag (9. April). Allein an der größten Universität des Landes in Frankfurt nehmen nach den vorläufigen Zahlen rund 3000 Frauen und Männer ein Studium auf. „Davon sind circa 1100 Studierende im ersten Hochschulsemester, das heißt, sie waren noch nie zuvor an einer deutschen Hochschule eingeschrieben“, teilte ein Sprecher mit.

Die Zahl der Studenten an der Goethe-Uni würde damit bei knapp 45 000 und ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres liegen. Ein ähnliches Bild bietet sich auch an anderen hessischen Unis.

Besonders gefragt seien die Fächer Informatik, Germanistik aber auch Wirtschafts- und Rechtswissenschaften sowie Mathematik. Derzeit hat gut ein Dutzend Studiengänge an der Goethe-Universität einen Numerus clausus, also eine Zulassungsbeschränkung. „Zu beachten ist allerdings, dass viele dieser Studiengänge nur zum Wintersemester begonnen werden können und daher nicht im Studienangebot des Sommersemesters enthalten sind“, sagte der Sprecher.

„Zahlen auf Vorjahresniveau“

An der Uni in Gießen werden zum Sommersemester voraussichtlich etwa 1000 Nachwuchsakademiker an den Start gehen, davon haben sich etwa 300 junge Frauen und Männer für einen Master-Studiengang, also einen weiterführenden Studiengang, eingeschrieben. „Die Zahlen werden sich damit voraussichtlich auf dem Niveau des Vorjahres bewegen“, teilte eine Sprecherin mit. Auch sie wies darauf hin, dass während des Wintersemesters mehr Studiengänge starten, daher würden sich dafür auch 2000 bis 3000 Studierende mehr als für das Sommersemester einschreiben.

Im vergangenen Sommersemester waren an der Justus-Liebig-Universität Gießen etwa 26 000 Studierende registriert. Auf diesem Niveau dürften sich die Zahlen auch im nun beginnenden Sommersemester bewegen, heißt es. Die Universität Kassel startet nach den Rekorden der vergangenen Jahre zumindest vorerst mit leicht reduzierter Studentenzahl in die Vorlesungszeit: Man habe 23 218 Studierende, darunter 158 Ersteinschreibungen und 322 Neueinschreibungen. lhe