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Autobahnen Seit 1970 werden Fahrzeuge beobachtet

Zentrale 50 Jahre alt

Frankfurt.Aus einem Kontrollraum voller Monitore am Frankfurter Flughafen wird der Verkehr auf den hessischen Autobahnen gesteuert: die Verkehrszentrale Hessen, deren Gründung sich 2020 zum 50. Mal jährt. Die Mitarbeiter beobachten mithilfe von Verkehrskameras, wie flüssig – oder nicht flüssig – sich die Fahrzeuge auf den großen Straßen im Transitland Hessen bewegen. Je nachdem können sie zusätzliche Fahrspuren frei geben oder bei Unfällen welche sperren. Mit Geschwindigkeitsvorgaben beugen sie Staus vor.

Entwickelt hat sich die Zentrale aus mit Rechnertechnik ausgestatteten Raum in der Autobahnmeisterei Rüsselsheim. Von dort aus wurden nach Angaben des Verkehrsministeriums 1970 die ersten dynamischen Wegweiser gesteuert, um Autofahrer auf Alternativrouten zu lenken. Kommendes Jahr steht die Zentrale vor einem nächsten großen Schritt, denn dann wird die neue Verkehrszentrale Deutschland entstehen, die eine übergeordnete Rolle bei der Steuerung wahrnehmen und die Verkehrszentralen der Bundesländer vernetzen soll.

Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) erklärte am Mittwoch, dank der Verkehrszentrale gebe es in Hessen trotz überdurchschnittlich dichten Verkehrs auf den Autobahnen eine nur moderate Belastung durch Staus. Der Minister wies auch darauf hin, dass die Verkehrszentrale und die Behörde Hessen Mobil Pilotprojekte im Bereich der intelligenten Mobilität vorantreiben, wie etwa die erste Fahrt eines autonomen Lastwagens auf einer deutschen Autobahn vor zwei Jahren. lhe