Leserbrief

An den Geldbeutel gehen

Zum Leserbrief „Bußgeld drastisch anheben“ vom 4. Dezember:

Herr Kähler spricht in seinem Leserbrief ein heikles Thema an, über das schon sehr oft zu lesen war. Wenn die Leserbriefe von den Verantwortlichen der Stadtverwaltung gelesen würden, müsste sich schon längst was getan haben. Aber davon ist leider nichts festzustellen. Spricht man Autofahrer auf ihr Fehlverhalten an, so erhält man nicht selten die Antwort: „Macht mir nichts aus, ich habe genug Geld.“ Also ein deutliches Zeichen, dass die Bußgelder zu gering sind. Herr Kähler zeigt deutlich auf, wie es andere Länder handhaben, zum Beispiel Schweden 114 Euro. Deutschland begnügt sich als Schlusslicht mit gerade mal 20 Euro. Warum wird eigentlich so wenig abgeschleppt, wenn Straßenecken und Bürgersteige zugeparkt werden, Rettungsfahrzeuge, insbesondere die Feuerwehr, aber auch Behinderte mit Rollstühlen nicht wissen, wie sie weiter kommen sollen? Fazit: Nur wenn es den Menschen deutlich an ihren Geldbeutel geht, denken sie darüber nach, dass Gesetze und Vorschriften dafür da sind, dass diese eingehalten werden. Von Karl Otto Bacher, Mannheim

Info: Originalartikel unter http://bit.ly/2QEgbGz

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