Leserbrief

Autarkes Denken gilt als „rechts“

Zum Thema Migration:

Missbilligend bis entsetzt wird eine Migrations-Skepsis bei Deutschen in den „neuen“ östlichen Bundesländern wahrgenommen, obwohl doch die Zuwanderung hier erheblich geringer ausfällt, als im übrigen Bundesgebiet. Die Tatsache, dass die Menschen dort durch die DDR-geprägten Dekaden einen anderen Zugang zur Geschichte aufweisen, wird dabei völlig ignoriert.

Der westliche Bürger hatte nach dem unsäglichen Weltkrieg eine Regierung, die ihm den Aufstieg ebnete und erleichterte und die auf diese Weise sein Vertrauen zurückgewann. Als dann in den späten 1960er Jahren linker Zeitgeist salonfähig wurde (hat heute die ganze Gesellschaft ergriffen), begann der Westdeutsche bequem zu werden. Nun wird „Ausländerfeindlichkeit“ unterstellt, wo sich doch nur Patriotismus zeigt, wie er in Frankreich, Italien, England und anderen Ländern ganz selbstverständlich ist.

Legitime Balance

Autarkes Denken gilt bereits als „rechts“. Das letzte Exempel ist der Migrationspakt, der die bürgerlichen Grundrechte der eingeborenen Bevölkerung lapidar den „Menschenrechten“ unterordnet. Durch ihre Unterschrift hat die Kanzlerin den zunehmend Stupidisierten im Land noch vor ihrem Abgang einen Bärendienst erwiesen. Mit „AKK“ wird im Denken der CDU kein Umschwung stattfinden und solange die „Volksparteien“ die AfD nicht als gleichwertig akzeptieren, aber weiter diffamieren, werden sie auch keine Stimmen zu gewinnen. Wo es eine „Linke“ gibt, ist ein starker Gegenpart nur natürlich. In einem wirklich demokratischen Staat muss eine „Balance of Power“ legitim sein.