Leserbrief

Belästigungen für Speckweg-Bewohner

Zum Thema Verkehrsprobleme auf dem Waldhof:

Die Belästigungen der Anwohner des Speckweg-Gebietes sind viel größer als zuvor befürchtet. So wird die kleine Siedlungsstraße Zäher Wille für mehr als sechs Stunden am Tag verkehrsmäßig zur Bundesstraße. Schon morgens um sechs Uhr rasen Lkw durch die Straße. Bei jedem Schichtwechsel geht die große Parkplatzsuche der Mitarbeiter von Daimler los. Es wird kreuz und quer ohne Rücksicht auf Verluste geparkt.

Verlassen die Anwohner ihren Parkplatz vorm Haus, müssen sie oft beim Zurückkommen ein paar Straßen weiter parken. Größere Gegenstände zu bestellen, sollte man momentan vermeiden, weil es keinen Platz zum Entladen gibt. Fragt man die parkenden Mitarbeiter, warum sie nicht auf dem großen Daimler-Parkplatz parken, so erfährt man, dass es sich um Fremdarbeiter handelt, die dort nicht parken können.

Kontrollen gefordert

Nach Schichtende gibt es in den Straßen eine kleine, aber laute Völkerwanderung zu den Parkplätzen. Das ist am frühen Morgen und am späten Abend störend, wenn ein großer Teil der Anwohner schläft. Aus meiner Sicht sollte so eine große Firma wie Daimler für alle Mitarbeiter im Werk Parkgelegenheiten zur Verfügung stellen. Die Firma Daimler weiß anscheinend gar nicht, was sie den Anwohnern antut. Wann endlich kontrollieren Polizei und Ordnungsdienst strenger? Wann endlich fordert die Stadtpolitik bei Daimler Normalität für die Anwohner ein? Wann ist die Baustelle Obere Riedstraße endlich beendet?

Wolfgang Denu, Mannheim