Leserbrief

Leserbrief Zu „Mehr Durchblick bei Kontogebühren“ (FN, 2. 11.)

„Berechnung der Gebühren sollte entfallen“

Der dpa-Beitrag weist darauf hin, dass ab November 2018 die

Kreditinstitute einmal im Jahr ihren Kunden die Gesamtkosten ihres Girokontos mitteilen müssen. Viele Institute begründen die Gebührenerhöhungen mit der bestehenden Zinsflaute. Dabei haben sie auch vor dieser Flaute bereits Gebühren für das Girokonto verlangt. Wobei deren einziger „Aufwand“ bei der Bearbeitung von Überweisungen in Papierform entsteht, wenn ein Kunde eine Rechnung oder Gebühr begleicht.

Alle anderen Vorgänge, wie Versicherungen, Strom, Kfz-Steuer und andere, sind weitgehend automatisiert und werden meist im Lastschriftverfahren eingezogen.

Deshalb habe ich mir schon überlegt, die Verbraucherzentale Bund sollte eine Petition eingeben, damit diese Girokontogebühren rechtlich verboten werden. Denn, obwohl die Institute mit dem Geld der Verbraucher arbeiten, haben sie noch nie Guthabenzinsen für ein Girokonto bezahlt.

Deshalb sollte als Äquivalent auch die Berechnung der Gebühren entfallen! Ganz zu schweigen von den teils exorbitanten Zinsen für Dispo- oder gar Überziehungskredit.