Leserbrief

Zum Thema Bundesgartenschau

Buga in der Region

Eigentlich eine Großveranstaltung zum Jubeln, eine echte Bereicherung der hier lebenden Menschen. Doch wie sieht das nun wirklich im Vorfeld aus? Immer noch ständige Leserbriefe, die von dem Vorhaben nicht so recht überzeugt sind. Viele Mannheimer, die dieser nächsten BUGA in Mannheim ablehnend gegenüberstehen. Man hat den Eindruck geplant ist geplant, daran ist nur noch wenig zu rütteln.

Warum könnte diese zweite BUGA nicht wie derzeit in Brandenburg auf fünf naheliegende Gebiete bzw. Städte verteilt werden? Wie Schwetzingen - Heidelberg - Schriesheim - Viernheim - Ladenburg. Leben wir nicht in einer Metropolregion? Was ist der Sinn dieser Zusammengehörigkeit, wenn nicht sich im Gemeinsamen für eine große Sache aktiv einzusetzen? Mannheim krallt sich nun die BUGA für sich wieder ganz allein. Entsprechend sind die Kosten, der Aufwand. Obwohl die kommunale Haushaltskasse nichts mehr hergibt.

Wäre es nicht wichtiger, dass nach der BUGA alle hier lebenden Bürger davon profitieren? Die neue BUGA sollte hier nicht vor allem auf den Besucherstrom von außen für eine kurze Zeit ausrichten, sondern sich fragen, was diese für eine neue Lebensqualität für die ganze Metropolregion beinhalten kann? Warum muss gerade die Feudenheimer Au dafür verwendet werden, wäre es nicht sinnvoller, mit diesem GroßVorhaben die Lebensqualität von der Neckarstadt auf der Flussseite zu steigern?

Es dauert noch Jahre, bis diese BUGA endlich steht. Immer noch Zeit für ein entsprechendes Umdenken für unsere kommunalen VolksvertreterInnen, das Ganze in der Tat so zu gestalten, dass die allermeisten sich hier wirklich darüber freuen können. Und vielleicht sollten die BUGA-Macher einfach mal nach Brandenburg fahren, um sich anzuschauen, wie eine BUGA auch noch sein kann, für all die Menschen, die in dieser Region zuhause sind.