Leserbrief

Leserbrief Zum Artikel "Mit anderen Religionen friedlich zusammenleben"

Das Kreuz wird zum Angriffsziel

Sehr geehrter Herr Bauer, fast alle Brandherde auf der gegenwärtigen Welt werden im Namen Allahs geführt. Das schlimme daran ist, dass sich die Kämpfer auf den Koran berufen können - im Koran gibt es kein neues Testament. Dürfen da Leute bei Pegida Angst haben vor dem Islam? Alle Gewalttäter müssen weggesperrt werden, aber auch Asylsuchende, die Gewalt anwenden, müssen Deutschland verlassen, wie sie ganz richtig schreiben.

Konvertiten haben es schwer

In der letzten Ausgabe des evangelischen Nachrichtendienstes Idea steht unter anderem: "Das Kreuz wird zum Angriffsziel, christliche Flüchtlinge fühlen sich in Deutschland bedroht."

Christen haben es in deutschen Asylheimen schwer - sie werden bedroht, geschlagen und ausgegrenzt. Besonders schlimm geht es den Konvertiten. Sie werden von vielen muslimischen Heimbewohnern als todeswürdiger Abfall vom Islam gesehen.

Wer nicht Muslim ist in den Heimen, darf die Küche nicht benutzen, er gilt als unrein.

Christliche Frauen gelten als Freiwild, es herrscht ein Klima der Angst in vielen Heimen. Kommt heraus, wer sonntags zur Kirche geht, wird für ihn jeder Gang durchs Haus ein Spießrutenlauf. So viel zu dem Thema Religionsfreiheit und Liebe zur deutschen Verfassung

Frau Merkel, so scheint es, schwebt über den Dingen, wenn sie sagt: "nach deutschen Regeln". Weiß sie nicht was abgeht oder will sie es nicht wissen?

Wenn Sie wissen wollen, Herr Bauer, was abgeht, dann gehen sie mal in so ein Heim in einer Großstadt (vielleicht mit einem Kreuz um den Hals), in der 90 Prozent streng religiöse Muslime leben, oder gehen sie mal nach Berlin und fragen einen Polizisten vor einer Synagoge oder jüdischen Schule, warum er diese Tag und Nacht bewacht.

Fragen Sie bitte auch den Präsidenten des Zentralrates der Juden in Deutschland über seine Befürchtungen zu dem Flüchtlingsthema. Es könnte Ihnen ein Licht aufgehen, wie gut das mit der Menschenwürde mit der Unantastbarkeit und dem friedlichen Zusammenleben der Religionen jetzt schon ist und vielleicht noch mehr werden wird.