Leserbrief

Das sagen Leser zur Augustaanlage

Zum Kommentar „Das nächste Desaster “ vom 29. Juli:

Herr Ragge beschreibt in seinem Kommentar den Zustand der Pflasterung in den Fußgängerzonen und die defekte Beleuchtung in der Mannheimer Augustaanlage als Desaster. Dies ist es im eigentlichen Wortsinn natürlich nicht. Was wir hier sehen, ist vielmehr das Ergebnis rücksichtslosen Verhaltens einiger Zeitgenossen.

Die Abbildung einer defekten Leuchte zeigt deutlich, dass hier höchstwahrscheinlich Hunde-Urin die Ursache der Korrosion ist sowie an unzähligen anderen Laternenmasten im ganzen Stadtgebiet auch. Schuld daran sind aber nicht die Hunde, sondern die Hundehalter.

Hilfe durch drastische Strafen

Die Verschmutzung der Pflastersteine in den Fußgängerzonen durch Kaugummi, Cola und Bratfett ist ebenfalls menschengemacht und verschwindet nicht durch Schrubben mit blankem Wasser. Darum verkaufen auch alle Anbieter von Hochdruckreinigern entsprechende Reinigungsmittel.

Anstatt immer wieder die Auswirkungen des Fehlverhaltens einzelner zu beklagen, sollten wir unsere Energie lieber darauf verwenden, Kindern einen sorgsamen Umgang mit Allgemeingut beizubringen. Und bei den Erwachsenen, die offensichtlich unbelehrbar sind, helfen wohl nur konsequent angewendete drastische Strafen. Mit dem Rest müssen wir dann wohl zu leben lernen. (Rainer Ringelstein, Mannheim)

Wir machen gerne Städtereisen, dabei fällt uns auf, dass es in anderen Städten bessere Abfallbehälter gibt. Die in Mannheim am häufigsten aufgestellten Behälter sind die reinsten Selbstbedienungsbuffets für Krähen und Ratten. Die Tiere räumen die Behälter aus, Papier und Kunststoff wird vom Wind weit verweht. Alles was nicht essbar ist, bleibt im Umfeld liegen. (Christiane Sobel, Mannheim)

Info: Originalartikel unter http://bit.ly/2K7xQkX