Leserbrief

Den Tunnel bauen

Zum Artikel „Staus – nach den Ferien noch länger“ vom 29. August:

Es wäre Zeit für die dritte Rheinquerung, allerdings anders, als man sich das gemeinhin vorstellt. Die Verbandsgemeinde Rheinauen wird sicher die Position vertreten, dass die Natur geschützt bleiben muss. Wir haben in Mannheim mit dem Fahrlachtunnel bewiesen, dass die „Gefriermethode“ im Tunnelbau funktioniert. Warum also nicht mit einem Tunnel nach dem Rangierbahnhof mit der B 36 unten durch auf das Kreuz B 44/B 9?

Klar, das kostet Geld, aber was uns die Nebeneffekte der fehlenden Querung kosten, beziehungsweise schon gekostet haben durch Straßen-Reparaturen aufgrund von Überlast, sieht man an der Hochstraße Süd und der demnächst abgerissenen Querung Nord.

Der Kosten-Diskussion muss ich die Elbphilharmonie in Hamburg entgegenhalten und den Bedenkenträgern hinsichtlich der Bohrung als Beispiel den Elbtunnel. Dem Bund geht es gut und deshalb sollte ein ordentlicher Zuschuss aus Berlin drin sein. Schließlich geht es um die Verknüpfung von Bundesstraßen.

Mit einer Tunnelröhre sollten auch die Probleme der Umweltschützer berücksichtigt sein. Das Geld für die Seilbahn sollten wir dann auch lieber in das Tunnelprojekt stecken.

Heribert Stefanski, Mannheim

Info: Originalartikel unter http://bit.ly/2lY60Ov