Leserbrief

Deutungshoheit beim „Besitzer“

Zum Leserbrief von Gudrun Gratz-Fister vom 2. Juni:

Ich plädiere für vernünftige Eigenverantwortung im Umgang mit den behördlichen Auflagen, die – ohne es ausbuchstabieren zu müssen – gelinde gesagt in sich widersprüchlich, manchmal auch fragwürdig sind. Und Überlegungen nach Nutzen und Schaden (Verhältnismäßigkeit) sollten doch in einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung möglich sein!

Kritiklose Masse

Die Deutungshoheit über das eigene Leben sollte eindeutig beim „Besitzer“ des Selbigen liegen, im Rahmen des Grundgesetzes – oder glaubt jemand hier, Alternativen zu haben? Man wundert sich eh’, wie die „breite Masse“ kritiklos jahrhundertalte Verhaltensweisen und altvertraute Muster von heute auf morgen in Windeseile einer „neuen Normalität“, die zweifelsohne einen Ausnahmezustand darstellt, preisgibt. Zum versöhnlichen Ausklang bleibt mir ganz „unegoistisch“ der altvertraute Wunsch nach allzeitiger Gesundheit – ob mit oder ohne Maske! (von Michael Wendling, Bruchsal)

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/2za01Nm