Leserbrief

Leserbrief Zur Geldbuße für Marco Reus und Borussia Dortmund

Die Strafe ist ein „Nepp“

Der DFB versucht anscheinend, mit allen Mitteln Geld zu generieren. Denn wie lässt sich sonst ein Statut mit dem normalen Menschenverstand erklären, welches einen rotgesperrten Spieler bestraft, der als Zuschauer einer Begegnung seiner Kameraden beiwohnt.

So geschehen am vergangenen Samstag in Bremen, als Marco Reus als gesperrter Kapitän, hinter der Trainer- und Spielerbank das Spiel seiner Kollegen verfolgte, ohne darauf Einfluss zu nehmen. Begründet wird die Sanktion mit „Innenraumverbot“. Reus wird die 5000 Euro an die Sepp-Herberger-Stiftung sicher gerne entrichten. Als „Nepp“ kann man aber die Strafe in Höhe von 10 000 Euro betrachten, die der Verein Borussia Dortmund zusätzlich aufgebrummt bekam.

Fazit: Der DFB sollte mal seine Statuten durchforsten und sie von solchen Lächerlichkeiten befreien, denn es gilt Wichtigeres zu reformieren.