Leserbrief

Leserbrief Zur Debatte vor der anstehenden Europawahl

„Die Zeche zahlt der Bürger“

Die EU verschenkt wieder Reisegutscheine an 18-Jährige, um sie der EU gewogen zu machen. Sie sollte besser ihre Politik ändern, um die Zukunft der jungen Menschen zu sichern: Seit Jahren organisiert die EZB unsere schleichende Enteignung im Interesse der reformunwilligen Euro-Schuldenstaaten.

Wer Geld in deutschen Staatsanleihen anlegt, hat am Ende der Laufzeit weniger auf dem Konto als zuvor. Und die von der EZB gewollte Inflation tut ein Übriges zur Wohlstandsvernichtung. Eine solide Altersvorsorge ist so unmöglich. Und wenn die Billigkreditblase der EZB platzt? Wie finanzieren wir dann Sozialstaat, Umweltschutz, Zuwanderer und Rente? Viele Menschen erleben diese EU als Europäische Bevormundungs- und Bürokratieunion.

Ein schier undurchdringliches Geflecht aus immer neuen Dokumentations-, Informations- und Hinweispflichten, Zertifizierungswahn und Gender-Ideologie erdrücken kleine Unternehmen. Es wird immer schwieriger, sich selbstständig zu machen. Aber: Ohne Selbstständige kein Mittelstand, ohne Mittelstand kein Wohlstand, ohne Wohlstand keine soziale Sicherheit. Ein Industriezweig nach dem anderen wird in Deutschland und Europa zerstört. Unsere Versorgung mit Antibiotika und anderen Medikamenten hängt schon heute am Tropf von Indien und China.

Medikamente und Impfstoffe sind in den Apotheken über Wochen nicht verfügbar. Und die EU diskutiert über die Abschaffung der Sommerzeit.

Wir brauchen wieder ein Europa, in dem Freiheit, Sicherheit und Subsidiarität die Politik bestimmen. Denn die Zeche für den Unfug zahlen wir Bürger, vor allem die jungen.“