Leserbrief

Diskriminierung der Sportschützen

Zum Anschlag in Hanau:

Den schrecklichen Anschlag von Hanau gleich wieder in Verbindung mit einer weiteren Verschärfung des Waffenrechts zu bringen, zeigt die außerordentliche Diskriminierung aller Sportschützen durch den grünen und linken Zeitgeist.

Auch die Presse zeigt gebetsmühlenartig ihre Antipathie uns gegenüber und ist sich nicht zu fein, Falschmeldungen zum Thema Waffenrecht zu platzieren. Kein Sportschütze bekommt einen Waffenschein zum Führen einer Waffe, sondern nach ausführlichen Prüfungen und Vorlegen eines polizeilichen Führungszeugnisses erhält er eine Waffenbesitzkarte. Dies ist ein himmelweiter Unterschied. Eine Waffe führen dürfen nur Polizei und spezielle Wachmannschaften.

Attentäter war ein Irrer

Sportschützen müssen ihre Waffen in speziellen Behältnissen abgeschlossen und getrennt von der Munition zu ihren Schützenständen transportieren und ebenso nach dem Gebrauch unverzüglich ohne Umwege zurück in den dafür vorgesehenen Safe bringen. Waffen auch nur kaufen oder sammeln ist ohne Mitgliedschaft in einem Schützenverein unmöglich. Der Attentäter war ein Irrer und man sollte aufhören, immer wieder in der Presse die Vielzahl der gesetzestreuen Sportschützen zu diskriminieren, in Sippenhaft zu nehmen und mit solchen Tätern in Verbindung zu bringen.

Helmut Wunder, Mannheim