Leserbrief

E-Roller-Verkehr kommt hinzu

Zu den Artikeln „Schon 310 E-Roller ausgeliefert“ und „Balanceakt beim Abbiegen“ vom 6. August:

In einer Ausgabe befassen sie sich zwei Mal mit der Problematik der E-Roller in Mannheim. Da ist auf Seite eins die Meldung über eine Verleih-Firma, die in Mannheim schon über 300 Roller verteilt hat, und dann im Wirtschaftsteil auf Seite 21 der Erfahrungsbericht ihres Redaktionsmitglieds Herrn Koch. Im Schlusssatz sagt Herr Koch, er kann nicht erkennen, warum er vom ÖPNV oder vom Fahrrad auf den E-Roller umsteigen soll. Und das ist ja die Krux mit diesen Fahrzeugen.

Leihroller schaltet ab

Sinn der Gesetzesänderungen zur Einführung der E-Roller war, so habe ich es verstanden, dass Autofahrer bis zu einem Parkplatz am Stadtrand fahren und ab dort ihren E-Roller benutzen. Oder dass sie die Bahn benutzen und dann vom Bahnhof zur Arbeitsstelle fahren. Liegt der Parkplatz außerhalb der City, gibt es jedoch keine Leihstation, ist die Arbeitsstelle außerhalb der City, schaltet der Leihroller, den ich am Bahnhof genommen habe, ab.

Wie ich aber bisher mitbekommen habe, sind mit den E-Rollern entweder Fußgänger, die schneller vorwärtskommen wollen, Nutzer des ÖPNV, die keine passende Verbindung gefunden haben oder Touristen unterwegs. Das bedeutet, dass nicht der Pkw-Individualverkehr abnimmt, sondern der Verkehr mit den E-Rollern noch dazu kommt. Toller Erfolg!

Info: Originalartikel unter http://bit.ly/300HjA1 http://bit.ly/3003Rkz