Leserbrief

Eiertanz der Stadtverwaltung

Zum Artikel „Die Planung kommt voran – doch mancher fühlt sich abgehängt“ vom 12. Februar:

Die Planung kommt voran . . . doch wohin führt sie uns? Der Artikel gibt nichts her, was wir alle nicht schon wissen. Sind Sie sicher, Herr Redakteur, das es uns – die Bewohner Mannheims – interessiert, durch welchen Wald aus Frankfurt der Zugverkehr nach Mannheim geführt wird?

Mitnichten, uns interessiert vielmehr ein Ergebnis beim Eiertanz unserer Stadtverwaltung über eine Trassenführung, welche es sich einerseits mit den Anwohnern in Neuostheim nicht verderben will, aber ansonsten eine klare Meinung in Richtung konstruktive Lösung vermissen lässt.

Eine generelle Ablehnung ohne Alternativangebote führt dazu, dass die Bahn eine eigene Lösung präsentieren wird, welche dann wieder zu mehreren unnötigen Diskussionen mit einem offenen Ergebnis führt. Die Zeit vergeht, die Lösung ist weit entfernt und der Güterverkehr rollt weiter über unsere Problemstrecken.

Endlich Stellung beziehen

Die Lage ist verzwickt. Einerseits soll eine Anbindung an den Rangierbahnhof hergestellt werden, andererseits aber auch eine Umfahrung für durchgehende Güterzüge, welche in Mannheim nicht behandelt werden. Für diese Züge bietet sich meiner Meinung nach die Main-Neckar-Bahn in Richtung Schwetzingen an. Güterzüge zum Mannheimer Rangierbahnhof können eigentlich nur die östliche Riedbahn befahren.

Hierzu sollte unsere Stadtverwaltung in Mannheim endlich einmal Stellung beziehen. Die Bahn kann nur einen produktiven Konsens finden, wenn die hiesigen Politiker ihr eine Vorlage liefern, mit der sie arbeiten kann.

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/2Np6uGY