Leserbrief

Eine Entschuldigung wäre das Mindeste

Zum Artikel "Darf die Pinkelpause Geld kosten?" vom 28. Juli:

Tanja Heinsch, Mannheim: Eine Gebühr zur Toilettennutzung mit Apothekerpreisen gleichzusetzen ist schlichtweg ein Schlag unter die Gürtellinie. Warum sich noch heute der Begriff "Apothekerpreise" hält, ist jedem, der in diesem Berufszweig arbeitet, schleierhaft. Vielleicht sollte sich Frau Rentsch mal in Apotheken umhören und den Lesern darstellen, was dort jeden Tag geleistet wird.

Ohne Frage kann man frei verkäufliche Arzneimittel im Internet günstiger beziehen, aber wer macht den Notdienst, wer wird vom Gesetzgeber reglementiert und wer steht dafür gerade, wenn eine Verordnung trotz ordnungsgemäßer Belieferung von einer Krankenkasse nicht erstattet wird? Dies könnte ich noch endlos weiter führen. Eine Entschuldigung den Apotheken gegenüber wäre das Mindeste. Dieser Vergleich hatte in dem Kontra nichts zu suchen.

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