Leserbrief

Leserbrief Zu „Bundestrainer auf Bewährung“ und „Die Zweifel wachsen“ (FN, 30. August)

„Eine Stunde gab es nur Rechtfertigungen“

Die Presse„show“ von Löw und Bierhoff habe ich mir angesehen.

Ich wollte immer wieder abschalten; aber nein, es sollte doch noch etwas Gutes kommen, etwas, was ich nachvollziehen konnte.

Aber Nein, eine Stunde lang gab es nur Rechtfertigungen, die ich zuletzt vor dem 9. November 1989 aus den Etagen des Politbüros der DDR und Moskaus kannte.

Als Fußballfan fühlte ich mich in keiner Weise wirklich ernstgenommen.

Was mir aufgefallen ist und noch immer in Erinnerung bleibt, ist die Aufmachung.

Eine Stunde Werbung, ohne dass der DFB auch nur einen Cent zahlen muss!

Und wer da alles auf der Rückwand für seine Firma Reklame machen durfte!?

Und vor den Herren steht jeweils eine Flasche „braunes Zuckerwasser“, was sie aber nicht trinken.

Fazit der langen Selbstdarstellung Selbstherrlichkeit: Wir haben „natürlich“alles richtig gemacht; wir werden so weiter machen!

In jedem Betrieb, in jeder Regierung würde es heißen: danke, Sie können gehen! Die Macht des DFB ist aber größer!