Leserbrief

Es besteht Handlungsbedarf

Zum Artikel „Kampf den Schottergärten“ vom 1. Juli:

Bereits 2015 habe ich mich in dieser Zeitung dazu geäußert. Auch hier in Heddesheim entstehen immer neue Vorgarten-Schotteranlagen. Solange die Kommune mit Gestaltungsvorgaben in dieser Hinsicht nicht einschreitet, werden unsere Straßen hier immer grauer. Vormals begrünte Vorgärten mit der entsprechenden Bepflanzung, auch für ältere Menschen noch machbar, verschwinden. Nun kommt aufgrund der Hitzeperioden ein neuer Aspekt hinzu. Es besteht also Handlungsbedarf.

Kläre Dallinger, Heddesheim

Ich wohne im Mannheimer Stadtteil Feudenheim und wohne gern dort – schon viele Jahre. Ich sehe bei meinen Spaziergängen mit dem Hund wunderschöne renovierte Häuser, schöne alte Villen mit herrlichen Gärten und ganz normale Häuser mit sehr schön gepflegten Rasenflächen und alten Bäumen. Ich sehe aber auch immer öfter modern renovierte Häuser mit Schottergärten, die bei der Hitze natürlich eine Katastrophe sind, weil sie die Wärme so speichern.

Recht auf Schutz

Ökologisch ein Unding, kein Vogel, kein Käfer, nichts. So kann man auch Natur töten. Einfach tot. Vielleicht wissen auch viele Leute gar nicht, dass es Kinder sind – in Indien, in Pakistan, in Afrika – die in Steinbrüchen schuften, damit hier Schottergärten entstehen können, die so hässlich aussehen, dass man kaum hinschauen kann. Ich bin für ein Verbot und jeder spricht darüber, dass unsere Erde zugrunde geht, wenn wir so weitermachen. Getan wird das Gegenteil. Um bei Schottergärten zu bleiben, wird das Klima dadurch noch angeheizt. Auch die Allgemeinheit hat ein Recht auf Leben und Schutz.

Petra Stacha, Mannheim

Info: Originalartikel unter https://t1p.de/5zo3

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