Leserbrief

Es betrifft die Schwächsten

Zum Artikel „Hier ist es lebensgefährlich“ vom 28. November:

Der Bericht über den Zugang zur Eugen-Neter-Schule wiederholt sich fast nach dem Weihnachtsmotto „alle Jahre wieder.“ Neu für mich war die Angabe der Herren Thomas Hornung und Chris Rihm, dass die CDU-Fraktion den Ausbau des Rad- und Fußwegs über Jahre blockiert hat.

Nach meinem Empfinden sollten die Vertreter der sogenannten Volksparteien für den Bürger da sein. Ganz speziell bei Herrn Rihm als Rettungssanitäter und Einsatzleiter bei Ereignissen, die Bürger schaden können, habe ich eine andere Sichtweise erwartet. Aber so wie eine Regierung – egal ob Bund, Land, Gemeinde – mit den Schwächsten umgeht, zeigt sich die Kompetenz der Abgeordnete, beziehungsweise Entscheidungsträger.

Missachtung der Bedürfnisse

Dies betrifft die Schwächsten in der Gesellschaft: Behinderte, junge Menschen (Schüler) und Senioren (Pflegeheime) in ihren jeweiligen Einrichtungen. Nur durch das Verhalten beziehungsweise Missachtung der Bedürfnisse ist beziehungsweise war es möglich, dass frühere Randparteien so erstarkt sind. Speziell in Mannheim werden Hunderte Millionen für Buga, Nationaltheater und so weiter ausgegeben, aber für einen sicheren Schulweg in der Blumenau ist kein Geld da. Herbert Knörzer, Mannheim

Info: Originalartikel unter http://bit.ly/2RdLrej