Leserbrief

Leserbrief: "Miteinander statt Durcheinander" nicht in Stuppach

Etwas falsch verstanden?

Den Wahlslogan "Miteinander statt Durcheinander" hat der örtliche CDU-Gemeinderatskandidat (er ist CDU- Ortsverbandsvorsitzender Stuppach-Rengershausen) wohl falsch verstanden. Er hat zwar mit seiner Ehefrau (miteinander) die Kandidatenliste/Programm der CDU-Gemeinderatskandidaten an die Haushalte in Stuppach verteilt, aber vielleicht etwas durcheinander gebracht. Die Haushalte des Kandidaten (und die seiner Angehörigen) der Freien Wähler haben sie ausgespart!

Ich glaube nicht, dass dies im Sinne der CDU-Gemeinderatskandidaten war und in anderen Wahlbezirken genauso gehandhabt wird. Aber wir sind ja in Stuppach und der aufmerksame Bürger weiß mittlerweise, wie hier Demokratie herrscht! Die vielen positiven Reaktionen auf den Leserbrief vom 30. Mai (Wahltaktik) bestätigen dies.

Die CDU-Unterlagen habe ich mir zwischenzeitlich besorgt. Ich bin froh darüber, dass ich dort aufrichtige, ehrliche, Kandidaten auf der Liste entdeckt habe, welche meiner Meinung nach mit Demokratie umgehen können und sich um das Gemeinwohl der Bürger der gesamten Kreisstadt einsetzen werden. Denn ich bin der Meinung, Gemeinderatswahl ist eine Persönlichkeitswahl (egal auf welcher Liste) und ich werde auch so wählen.

Bei allen anderen Parteien möchte ich mich für deren Kandidatenliste/Programme, welche auch micht erreichten, bedanken. Es gibt doch noch Demokratie!

Vielleicht sollten sich die CDU-Stadtverbandsverantwortlichen über die Auswahl der Aufstellung von Gemeinderatskandidaten Gedanken machen. Denn das praktische Beispiel zeigt doch, dass nicht überall wo "c" voransteht, auch danach gelebt wird. Ich kann jedem empfehlen, das von Herrn Horst Köhler, Bundespräsident, erschienen Buch zu Lesen: "Offen will ich sein, und notfalls unbequem".