Leserbrief

Zum Thema Suezkanal wird Fahrradstraße / Artikel v. 2. März

Fahrradstraße ab 2017?

Zunächst mal gilt mein Dank den Baustellenbetreibern auf der Lindenhöfer Seite des "Suezkanals" (Tunnelstraße), die es in den letzten Monaten immer irgendwie ermöglicht haben, dass trotz zeitweise intensiven Baustellen-Aktivitäten Fußgänger und Radfahrer gefahrlos passieren konnten. Das war nicht selbstverständlich!

Ich lebe schon über 60 Jahre auf dem Lindenhof und fahre trotz Autobesitz fast ausschließlich und oft mit dem Fahrrad in die Innenstadt. Natürlich muss der auf dem Lindenhof wohnende Berufspendler zurzeit Zeitverluste, auch durch zusätzliche Baustellen einkalkulieren, aber selbst der eingefleischte Autofahrer gewöhnt sich irgendwann an die neue Situation und die Ausweichstrecken werden akzeptiert. Nutzen wir diese "Chance" und funktionieren den "Suezkanal" bis zu seiner Wiedereröffnung 2017 in eine Fahrradstraße um.

Kein Gegenverkehr

Keine Panik liebe Autonutzer, die Durchfahrt wäre in der Tunnelstraße, wenn auch eingeschränkt, weiterhin erlaubt. Für die vielen Radfahrer würde sich auf dieser einzig vernünftigen Innenstadtverbindung jedoch einiges verbessern. Kein gefährlicher Gegenverkehr mehr auf dem derzeitigen Radwegstreifen bei gleichzeitiger Rücksichtnahme untergeordneter Autofahrer. Idealerweise sollte die "Suezkanal"-Fahrradstraße dabei sinnvoll an das neue Radwegsystem in der Bismarckstraße angeschlossen werden.

Der marode Zustand des "Suezkanals" beschäftigt die Lindenhöfer Bürger schon seit viel zu vielen Jahren. Ein attraktives Entree zum Stadtteil Lindenhof sieht anders aus. Die Stadt darf nicht, weil die Tunnelbesitzerin Bahn dazu kein Geld hat, bzw. die nötigen Genehmigungen nicht herausrückt. Wo ist der Runde Tisch mit den Verantwortlichen, den Betroffenen und möglichen Sponsoren, die an einer umfassenden Verschönerung dieses Straßenabschnitts mitarbeiten?