Leserbrief

Freude über Geld zur Erweiterung des Spielplatzes

Zum Artikel „Spielplatz kommt frühestens 2022“ vom 11. Dezember:

Es hat mich gefreut zu hören, das unsere Verwaltung doch relativ viel Geld in die Hand nehmen möchte, um den Spielplatz im Parkschwimmbad Rheinau zu erneuern. Dass dies, in Abhängigkeit der Prioritäten, frühestens 2022/23 erfolgen soll, ist allerdings mehr als ein Wermutstropfen.

Dass bislang 430 000 Euro in das Bad investiert wurden, ist gut, aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein, denn in der Regel handelt es sich um notwendige Infrastrukturmaßnahmen, um den Betrieb des Bades aufrecht zu erhalten. Es hat in den letzten Jahren nicht einmal gereicht, um zwei defekte Spritztiere im Planschbecken zu reparieren beziehungsweise auszutauschen (Kostenpunkt etwa 7000 Euro).

Chance durch Beteiligung

Ausgaben, die nicht dem funktionellen und sicherheitstechnischen Aspekt dienten, wurden in den letzten Jahren durch den Förderverein finanziell getragen, unterstützt oder angestoßen, wie auch die geplante Erneuerung des Spielplatzes, der noch aus der Gründerzeit des Schwimmbads in den 1960er Jahren stammt und daher durchaus neu gestaltet werden muss.

Auch war jetzt auf der letzten Bezirksbeiratssitzung leider nichts von der Einbindung der Kinder zu hören, die ja vor einiger Zeit im Bezirksbeirat ihre Vorstellungen von oder bei der Neugestaltung von Spielplätzen, im Rahmen des Projekts 68Deins, dargestellt hatten. Auch hier gilt es noch, eine Chance durch Beteiligung zu nutzen, Kindern und Jugendlichen zu zeigen, dass sie ernst genommen werden. Michael Lange, Mannheim

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/386qffD