Leserbrief

Früher an Kitas denken

Zum Artikel „SPD fordert Kita-Plätze“ vom 31. Oktober:

Zuständig für die Planung des Glücksteinquartiers ist der Baubürgermeister Lothar Quast von der SPD. Zuständig für die Kinderbetreuung ist die Bildungsbürgermeisterin Ulrike Freundlieb, ebenfalls von der SPD. Bei der Planung des Glücksteinquartiers wurde nun leider vergessen, an die notwendigen neuen Kita-Plätze zu denken.

Und zu allem Überfluss hat der katholische Kindergarten St. Josef wegen Baumängeln des derzeit genutzten Gebäudes auf dem Lindenhof inzwischen seinen Umzug auf den Almenhof angekündigt. Nachdem die zuständigen SPD-Bürgermeister also einen Fehler gemacht und sich nicht ausreichend abgestimmt haben, setzt bei der SPD-Gemeinderatsfraktion hektische Betriebsamkeit ein. Man fordert die Verwaltung (sprich: die eigenen Bürgermeister!) auf, ihre Hausaufgaben (nach-) zumachen. Aber der Lindenhof ist der am dichtesten bebaute Stadtteil Mannheims.

Nicht eingeplant

Also wird wohl eine der letzten Lindenhofer Grünflächen in der Landteilstraße in der Nähe des Rheins mit einer neuen Kita bebaut werden. Das hätte vermieden werden können, wenn man die zugehörigen Kita-Plätze bereits im Glücksteinquartier mit eingeplant hätte. Man kann deshalb nur hoffen, dass in Zukunft bei neuen Stadtquartieren die zugehörigen Plätze an Krippen, Kitas, Schulen und Horten rechtzeitig mit eingeplant werden.

Info: Originalartikel unter http://bit.ly/2Q1LNoq