Leserbrief

Leserbrief Zu „Stunde der Wahrheit in Irland“ (FN, 18. August)

„Fühle tiefe Verbundenheit“

Missbrauch: Was eigentlich besagt dieses Wort – fast schon ein geflügeltes, das man in schnellem Flug zurücklässt – ? Was sagt dieses Wort wirklich? Etymologisches Wörterbuch: In unstatthafter Weise gebrauchen. Das ist fast so wie Missbrauch. Eine Aussage, die an der Oberfläche bleibt. Duden: selten für Notzucht/Vergewaltigung, Notzucht: für eigennützige Zwecke gebrauchen, benutzen; Vergewaltigung: auf gewaltsame – und wie im Artikel zu lesen, auf teilweise bestialische Art und Weise – seine Interessen und Wünschen unterwerfen, dazu zwingen. Zwingen: Zusammendrücken, einengen durch Drohung, anwenden von Gewalt.

Immer öfter war da ein Anspruch an mich: „Was kann ich tun, das über die finanzielle Entschädigung hinausgeht? Wie kann ich vermitteln, dass ich in einer tiefen Verbundenheit mit diesen Menschen fühle?! Ein Gedanke ist mir nahe.

Könnte es nicht möglich sein, einen Gottesdienst, einmalig, weltumspannend, wie den Weltgebetstag, zu begehen?

Bei Jörg Zink habe ich gefunden, was mir aus der Seele spricht.

Wirklich. Es gibt Mächte in der Welt, die uns das Licht zeigen. Mit ihnen möchte ich mich zusammentun, mit allen guten Kräften zwischen Himmel und Erde, und möchte helfen, dass Ihr sie fühlt, dass Ihr eine Helligkeit seht und einen warmen Wind spürt, der die kalten Wände streift. Wenn wenn ich könnte, würde ich es all diesen Menschen in die Seele senken.